Hagen Hubert Möckel - Der Kontrabass

Inszenierung nach Patrick Süßkind HAGEN HUBERT MÖCKEL – THEATERSOLO

„Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammen lebt, das ihn permanent nur behindert?! Menschlich, gesellschaftlich, verkehrstechnisch, sexuell und musikalisch nur behindert?!”

Unter der Regie von Erhard Preuk schlüpft Hagen Möckel in die Rolle des gescheiterten Musikers in dem Stück von Patrick Süskind „Der Kontrabass“.

So erleben Sie den tristen Nachmittag eines Mannes, allein in seinem schallisolierten Zimmer mit ein paar Bier und einem Kontrabass. Der namenlose Antiheld, im Orchester der Staatsoper verbeamtet auf Lebenszeit, scheinbar dazu verflucht, mit diesem größten aller Streichinstrumente zu leben und zu arbeiten, begegnet seiner Einsamkeit und sucht nun die Schuld seines Scheiterns bei diesem ach so sperrigen und doch unverzichtbarsten aller Orchesterinstrumente, dem Kontrabass.

Die Komödie des biederen Orchesterbeamten entpuppt sich im Verlauf des unterhaltsam sarkastischen Vortrages über die völlig unterschätzte Bedeutung des Instrumentes als der Blues eines zu kurz Gekommenen. Sein wortreicher Schrei nach Anerkennung und Liebe verdichtet sich schließlich zur Vision der Eroberung der unerwidert chancenlosen Liebe zur Sopranistin Sarah aus dem Orchestergraben heraus. Dabei entpuppt sich der Musiker immer mehr als einsamer und introvertierter Stubenhocker, der sein Instrument und seinen Beruf zutiefst hasst.

Patrick Süskind zeichnet in diesem Meisterwerk kurzweilig und einfühlsam ein humoristisches Porträt eines Außenseiters, voller Emotionen, Musikalität und Esprit! Die Komödie war lange Zeit das meistgespielte Stück an deutschen Bühnen.

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Details

Datum: 07.08.2014

Zeit: 20:00 Uhr

Ort: Hof des neuen theaters Halle

Preise & Tickets

Preisgruppe 1: 12,00 Euro

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