Konzert - Spanische Nacht

Carmen Solís, Sopran Elena Algado, Flamenco-Tänzerin Staatskapelle Halle Josep Caballé-Domenech

Mit Beginn der Saison 2013 / 2014 hat Josep Caballé-Domenech die Position des Generalmusikdirektors der Oper Halle und Chefdirigenten der Staatskapelle Halle übernommen. Vorausgegangen war im November 2012 eine Vorstellung als Dirigent der Staatskapelle im 2. Sinfoniekonzert, in dem unter anderem Ausschnitte aus „Ruslan und Ludmilla“ erklangen und im Mai 2012 dirigierte Josep Caballé-Domenech im Goethe-Theater in Bad Lauchstädt eine Vorstellung der Oper “Die Hochzeit des Figaro”.

Seither leitet und dirigiert der 1973 in Barcelona geborene und in einer Musikerfamilie aufgewachsene Caballé-Domenech mit großem Erfolg die Staatskapelle Halle.

Josep Caballé-Domenech studierte zunächst Klavier, Schlagwerk, Gesang und Geige in Barcelona. Sein Dirigierstudium absolvierte er bei David Zinman und Jorma Panula beim Aspen Music Festival, bei Sergiu Comissiona und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Wichtige interantionale Orchester hat Josep Caballé-Domenech in den vergangenen Jahren dirigiert. Dazu gehören das Royal Philharmonic Orchestra London, das Tonhalle Orchester Zürich, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Swedish Radio Symphony Orchestra, das Orquestra Sinfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya, das Orquesta Sinfónica de Galicia, das Orchestra Sinfonica Milano Giuseppe Verdi und das New Japan Philharmonic Orchestra Royal Philharmonic Orchestra. Seit der Spielzeit 2011/2012 ist er Music Director des Colorado Springs Philharmonic. Es folgten seine Debüts an der Semperoper Dresden, der Komischen Oper Berlin und dem Teatro Arriaga in Bilbao und beim Netherlands Radio Chamber Philharmonic Orchestra im Concertgebouw Amsterdam.
Naturgemäß wird ein Künstler durch seine Herkunft geprägt. Josep Caballé-Domenech ist in Barcelona der Hauptstadt der autonomías históricas Catalunya, der historischen Autonomen Gemeinschaften Katalonien geboren, deren Geschichte bis in das Jahr 1000 v. Christi zurück reicht. Und natürlich sind seine musikalischen Vorlieben auch durch die katalanische und spanische (kastilianische) Musik geprägt.

Die Idee den Musiker und Dirigenten Josep Caballé-Domenech in diesem musikalischen Kontext in einem besonderen Konzert vorzustellen, haben die Betreiber der Georg Friedrich Händel Halle Matthias Winkler und Ulf Herden gemeinsam mit der Orchesterdirektorin der Staatskapelle Halle, Frau Claudia Brinker, bereits nach einem ersten Gespräch nach Übernahme der Händel Halle entwickelt. Josep Caballé-Domenech hat die Idee dankend aufgenommen und sowohl inhaltlichen Gestaltung, wie in der künstlerischen Besetzung nach seinen Vorstellungen umgesetzt.

Das Hallesche Publikum erwartet ein wirklich ganz spezielles Konzerterlebnis. Josep Caballé-Domenech hat ein Konzertprogramm, welches nicht nur spanische und katalanische Komponisten, wie Xavier Montsalvatge, Manuel de Falla, Federico Chueca oder Pablo Sorozábal vorstellt, sondern mit dem Fandango, der Carcelera und der spanischen Operette, der Zarzuela typisch spanische Formen des Musiktheaters und des Tanzes aus Spanien vorstellt.

Mit der Sopranistin Carmen Solis und der Flamenco – Tänzerin Elena Algado hat Josep Caballé-Domenech auch Künstlerinnen von Weltruf eingeladen, die mit ihrer Mitwirkung diesem spanisch – katalanischen Programm auch höchste Authentizität verleihen.

Die Georg Friedrich Händel Halle, die mit ihrer hervorragenden Akustik zu den modernsten und schönsten Konzerthallen Mitteldeutschlands zählt, bietet einen angemessenen Rahmen für die Veranstaltung.

Die Botschaft des Königreiches Spanien in Berlin ist zu einer Zusammenarbeit zu diesem außerordentlichen Konzert angesprochen.

Die Solistinnen

Carmen Solís

Die spanische Sopranistin Carmen Solís hat ihre Karriere mit Aufführungen an den Opernhäusern von Madrid (Verdis »Un ballo in maschera« und »Il trovatore«, »Madama Butterfly« von Puccini am Teatro Real), Bilbao, Pamplona und Lucca (»Tosca«) und Barcelona (Mimí in »La Bohème«) gestartet. Sie hat mit Dirigenten wie Antoní Ros Marbà, Pedro Halffter und Placido Domingo gearbeitet und zahlreiche Preise bei den Wettbewerben OPERALIA, Francisco Viñas u.a. gewonnen. Carmen Solís verfügt darüber hinaus über ein breites Repertoire bekannter Zarzuelas wie »Luísa Fernanda« von Federico Moreno Torobas, »Entre Sevilla y Triana« von Pablo Sorozábal, die sie an den Opernhäusern von Bilbao und Sevilla aufgeführt hat. Mit dem spanischen Rundfunkorchester ORTVE hat sie eine CD mit Zarzuela Arien eingespielt. Carmen Solís wurde in Badajoz geboren. Sie hat bei Teresa Berganza studiert.

Elena Algado

Die spanische Direktorin, Choreografin und Solotänzerin Elena Algado begann mit 13 Jahren spanischen Tanz, an dem Higher Conservatory of Murcia, zu studieren, welches sie 1995 mit Auszeichnung abschloss. Ein Jahr später trat sie der Color Danza Company bei, welche den Richard Moragues Preis gewann.
1999 wurde sie Mitglied der Andalusia Dance Company. Hier arbeitete sie mit bekannten spanischen Choreografen, wie Jose Antonio, Javier Latorre, Eva Yerbabuena, Isabel Bayon, Alejandro Granadas und Javier Baron zusammen. Im Jahr 2002 tanzte Elena Algado eine der beiden Hauptrollen in La Leyenda von Jose Antonio. Im Jahr 2004 folgten wichtige Rollen in den Uraufführungen von „El Sombrero de Tres Picos“ und „El Cafe de Chintas“, die zum 100. Geburtstag von Dali produziert wurden.
Im November 2004 trat sie dem spanischen Nationalballett als Solotänzerin bei. 2012 hat Elena Algado gemeinsam mit Miguel Angel Corbacho die Choreographie zu "Tiempo de Sueños" erarbeitet, die erstmals bei der Gala des XI International Ballett Festival – Dance Open – St Petersburg aufgeführt wurde. Im Jahr 2013 folgte die Premiere von "Al Alma". Seit September 2012 übernimmt sie zusammen mit Miguel Angel Corbacho die künstlerische Leitung des ENTREDOS BALLETT ESPAÑOL. Hier entsteht ihre erste eigene Choreographie "Silencio Rotots".
Im Januar 2013 gründete sie das "Centro Extremeño de Danza". Sie leitet das Centro, gestaltet Workshops und arbeitet als Gastlehrerin am Centro Andaluz de Danza. Im April 2014 nahm Elena Algado erneut mit Miguel Angel Carbacho am International Ballett Festival – Dance Open – St Petersburg teil. Sie erhielten den Auftrag 3 neue Choreographien aus Anlass des 331. Gründungs-Geburtstages der Stadt Sankt-Petersburg zu entwerfen und uraufzuführen.
Das Programm

Xavier Montsalvatge
Cinco canciones negras
Cuba dentro de un piano
Punto de Habanera
Chévere
Canción de Cuna para dormir a un negrito
Canto Negro

Manuel de Falla
Zwischenspiel & Tanz
aus »La vida breve«

Fandango
Die Nachbarin
Farruca (Danza del Molinero)
Jota (Danza Final)
aus » El Sombrero de Tres Picos (Der Dreispitz)«

PAUSE

Ruberto Chapí y Lorente
Vorspiel aus
»La Revoltosa«

Carceleras
aus der Zarzuela
»Las Hijas del Cebedeo«

Federico Chueca
Preludio aus
»El Bateo«

Pablo Sorozabal
No te corté más que una rosa aus der Zarzuela
»La del manojo de Rosas«

Jeronimo Giménez
Zwischenspiel aus der Zarzuela
»La Boda de Luis Alonso«

Francisco Asenjo Barbieri
Canción de Paloma
aus der Zarzuela »El Barberillo de Lavapiés«

Pablo Luna ”
Canción Española
»El Niño Judio«

eventbild

Details

Datum: 01.02.2015

Zeit: 19:30 Uhr

Ort: Georg-Friedrich-Händel-Halle Halle

Preise & Tickets

Preisgruppe 1: 27.75€ Euro

Preisgruppe 2: 25.55€ Euro

Preisgruppe 3: 23.35€ Euro

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