Jazz & Kunst -

Jazz it - die SOFIA-Performance

Ist es möglich, Musik zu visualisieren? Kann die bildende Kunst gehört werden? Fragen wie diese stellen sich Künstlerinnen und Künstler seit jeher. Von einigen Malern ist bekannt, dass sie sich bei ausgewählten Kunstwerken von konkreten Kompositionen inspirieren ließen, so beispielsweise Paul Klee. Und auch anders herum gibt es zahlreiche Beispiele. Doch ist das wirklich so einfach, wie es manchmal scheint?

Wissenschaftler befassen sich seit vielen Jahren mit einem Phänomen, das sie Synästhesie nennen. Das griechische Wort bedeutet„mitempfinden“ oder„zugleich wahrnehmen“ und bezeichnet die Kopplung zweier oder mehrerer physisch getrennter Bereiche der Wahrnehmung. Synästhetiker ordnen beispielsweise bestimmten Tönen unterschiedliche Formen oder Farben zu. Doch der Mensch muss kein Synästhetiker sein, um sich von Kunst inspirieren lassen zu können. Das beweisen die sechs Musikerinnen des SOFIA-Projekts. In einer Performance werden sie zur bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts gemeinsam musizieren und improvisieren.

Als Bühne dient dafür das Kunstmuseum Moritzburg des Landes Sachsen-Anhalt. Die Sammlungen umfassen Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie, Kunsthandwerk, Design, Münzen und Medaillen. Das Kunstmuseum ist bereits seit 1904 in der Moritzburg untergebracht. Der Bestand wird stetig erweitert und reicht bis in den Bereich der Kunst der Gegenwart.

Die sechs Nachwuchsmusikerinnen von SOFIA geben außerdem am 2. Mai 2015 in der Oper Halle (Saale) das Abschlusskonzert ihres Projekts.

Besetzung:
Karin Ospelt (voc) – LI/CH, Sophie Baudon (p) – FR, Carla Gaudre (sax) – FR, Olga Trofimova (tb) – RU/CH, Katharina Gross (b) – DE, Imogen Gleichauf (dr) – DE

eventbild

Details

Datum: 03.05.2015

Zeit: 11:00 Uhr

Ort: Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale)

Preise & Tickets

Preisgruppe 1: 10,00 Euro

Preisgruppe 1 erm.: 8,00 Euro

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