TAMAR HALPERIN (IL) - SATIE

Die 1976 in Tel Aviv geborene israelische Cembalistin, Pianistin und Dirigentin studierte nach einer Karriere als Tennisspielerin(!) Musik in Tel Aviv, Basel und an der Juilliard School of Musik in New York (Promotion über J. S. Bach). Tamar Halperins musikalische Neigungen pendeln zwischen Barock und zeitgenössischer Musik. So hat sie mit dem New York Philharmonic Orchestra gespielt, ebenso wie mit dem Jazzpianisten Michael Wollny. Das gemeinsame Album WUNDERKAMMER erhielt 2010 den ECHO als bestes Klavieralbum.

Ihre SATIE-Interpretation wurde von dem Bild inspiriert, welches sich nach Saties Tod Freunden des Künstlers bot, als Sie seine Wohnung betraten. Neben zahllosen Regenschirmen und einem chaotischen Durcheinander hatte Satie zwei Konzertflügel aufeinandergestapelt. Die Künstlerin zerlegte Saties Kompositionen in Einzelstimmen, spielte sie auf unterschiedlichen Instrumenten (Konzertflügel, Cembalo, Glockenspiel, Hammondorgel, Wurlitzer-Piano) und stapelte die Versatzstücke wieder aufeinander. Ergänzend lässt Sie Saties Inspiration auf unterschiedlichste, ihm nachfolgende Künstler, wie Miles Davis (Jazz), Louis Malle (Film), Man Ray (Fotografie, Malerei) einfließen. Entstanden ist ihre Antwort auf die Frage, wie Saties Musik heute wohl geklungen hätte.

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Details

Datum: 27.04.2019

Zeit: 11:00 Uhr

Ort: Händel-Haus Halle (Saale)

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